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Esperanza – Zentrum für tierunterstützte Pädagogik
Zimmerau 5, Oberndorf an der Melk
www.esperanza.at, +43-(0)7483-7720, info〈at〉esperanza.at

Unsere Esel

Unsere Esel
Die Enten
Die Katzen
Die Hunde
Die Alpakas
Die Esel
Die Pferde
Die Ziegen
Die Schweine
Die Schafe
Die Wellensittiche
Die Meerschweinchen
Die Hühner
Die Schildkröten


Unsere Esel

Esel haben einen starken Willen und sind meist sehr neugierig und temperamentvoll. An der Stellung ihrer langen Ohren lässt sich erkennen, wie es ihnen geht. Ihre „Lauscher“ richten die Esel aber auch wie Antennen nach den Geräuschen ihrer Umgebung aus und erkennen schnell, wenn Gefahr droht. Bei Angriffen wehren sich die Esel mit treffsicheren Hufschlägen und heftigen Bissen und sind nicht so leicht in die Flucht zu schlagen wie Pferde.

Die meisten Esel haben schwarz umrahmte Ohren und ein Schulterkreuz. Hitze und Kälte vertragen sie gut. Aber sie stammen aus trockenen Ländern. Ihre Hufe sind nicht dem feuchten Wetter angepasst und eher ideal für steinigen Untergrund. Daher ist ihre gründliche Pflege besonders wichtig. Neben den rein äußerlichen Unterschieden zu den Pferden, mit denen sie verwandt sind, leben Esel länger (über 40 Jahre!) und tragen auch ihre Jungen länger aus: Bis zu vierzehn Monate kann die Schwangerschaft dauern!

Man unterscheidet Esel vor allem nach ihrer Farbe und ihrer Schulterhöhe. Esel, die etwa 80 bis 105 cm groß sind, nennt man Zwergesel (wie Sarah) und jene, die größer als 135 cm sind, Riesenesel (wie Rosinante).
 

Bernie

Bernie

auf Esperanza seit April 2013

Ich habe mit drei anderen Eseln – einer davon mein erwachsener Sohn – ein sehr behütetes Leben geführt, habe Zirkuslektionen gelernt und bin sogar ein bisschen geritten worden. Leider hat sich das Leben unserer Besitzerin sehr verändert, und so musste sie für mich einen neuen Platz suchen. Ich bin der ruhende Pol in unserer Eselherde. Es gab nicht einmal eine Auseinandersetzung als ich eingezogen bin, ich war einfach da und es hat gepasst. Meine sanften Augen strahlen Gelassenheit aus, und während die anderen Esel sich bei Wurmkuren nach Leibeskräften wehren lasse ich mir die Paste einfach geben und die Sache ist erledigt – die Tierpfleger hoffen sehr, dass sich meine Kollegen diese Ruhe eines Tages von mir abschauen…

Benjamin

Benjamin

auf Esperanza seit seiner Geburt

Ich bin an einem Sonntag auf Esperanza geboren, alle waren hier und konnten zusehen. Sie waren ruhig und haben uns gar nicht gestört. Das war ein feines Ankommen! Ich bin machmal ein bisschen frech. Aber Mama Rosinante ist eh recht streng mit mir. Ich kann sogar Kunststücke, die mir Julia lernt. Das gefällt nicht nur den Esperanzianern!

Rosinante

Rosinante

auf Esperanza seit Sommer 2006

Ich wurde aus Mazedonien auf das Eselgestüt Maltatal in Kärnten geholt und kam bald hierher. Ich bin hier die Chefin dieser Truppe, aber ich lass das nicht raushän­gen, sondern achte eher im Stillen auf alle anderen. Ich habe es gerne, wenn man mich besuchen kommt, mir Leckerli bringt oder mich streichelt. Ich mag diesen Kontakt mit den Menschen!

Sarah

Sarah

auf Esperanza seit Oktober 1998

Ich war die erste Eselin am Hof und bin mittlerweile eine richtig gemütliche Tante. Mich bringt nichts so schnell aus der Ruhe. Schmusen mag ich nicht so. Aber mit mir reden und dabei striegeln finde ich klasse!

Wilma

Wilma

auf Esperanza seit Sommer 2006

Manche sagen, ich bin eine lustige Gretel. Aber ich heiße doch Wilma! Lange Wande­rungen finde ich spannend! Ich fürchte mich zwar ein bisschen, aber das wird schon besser … Manchmal fühle ich mich ein wenig wie das fünfte Rad am Wagen. Dann sehne ich mich nach mehr Aufmerksamkeit und genieße es sehr, wenn ich extra Streichel­einheiten bekomme.