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Esperanza – Zentrum für tierunterstützte Pädagogik
Zimmerau 5, Oberndorf an der Melk
www.esperanza.at, +43-(0)7483-7720, info〈at〉esperanza.at

Unsere Pferde

Unsere Pferde
Die Enten
Die Katzen
Die Hunde
Die Alpakas
Die Esel
Die Pferde
Die Ziegen
Die Schweine
Die Schafe
Die Wellensittiche
Die Meerschweinchen
Die Hühner
Die Schildkröten


Unsere Pferde

Auch Pferde sind schon seit Jahrtausenden in der Gesellschaft von Menschen zu finden. Sie symbolisieren Lebenskraft und innere wie äußere Stärke. Nur mit ihrer Hilfe ist es den Menschen immer wieder gelungen, neue Lebensräume zu erobern. Doch Pferde leben am liebsten in der Herde.

Als Fluchttiere sind sie ständig bemüht, ihre Umgebung zu beobachten. Weil ihre Augen seitlich am Kopf liegen, können sie fast rundum sehen. Sie orientieren sich an der Körpersprache ihrer Artgenossen (auch an der der Menschen) und haben einen ausgezeichneten Gehörsinn. Jede Ohrmuschel wird durch 16 verschiedene Muskeln bewegt und kann um 180° gedreht werden. Der ebenfalls besonders ausgeprägte Geruchssinn spielt eine große Rolle bei der Futtersuche und bei sozialen Kontakten. Pferde sind ausdauernde Pflanzenfresser, die viel Bewegung brauchen.

Bis zum ersten Lebensjahr spricht man bei einem Pferd vom „Fohlen“. Das weibliche Tier nennt man Stute, das männliche Hengst. Wenn der Hengst kastriert ist, wird er zum „Wallach“. Man kann Pferde nach ihrer Größe einteilen. So sind Lara und Nelson Ponys und Huzulenwallach Czar gehört zu den Kleinpferden. Oder man unterscheidet sie nach Farben, Typen und Rassen. So ist unser hübscher Wibe ein Wallach, Großpferd, Rappe, Warmblut und zu guter Letzt auch noch Friese.

Von allen anderen Huftieren unterscheiden sich Pferde und Pferdeartige (Esel und Zebras) dadurch, dass sie Einhufer sind. Bis auf die kräftig gewordene Mittelzehe haben sich alle Zehen zurückgebildet, sie endet im Huf. Bei guter Pflege und artgerechter Haltung können Hauspferde etwa 30 Jahre alt werden, manche sogar noch älter.
 

Jacob

Jacob

auf Esperanza seit Jänner 2013

Eigentlich sollte ich ein Sportpferd werden. Aber aufgrund einer chronischen Lungenerkrankung bin ich nicht in der Lage ein so sportliches Leben zu führen, also haben meine Besitzer einen neuen Platz für mich gesucht. Ein Glück dass die Esperanzianer gerade auf der Suche nach einem weiteren Pferd waren. Als sie mich besucht haben war es um sie geschehen denn mit meiner ruhigen, sanften Art habe ich alle um meine Finger – äh, Hufe – gewickelt. Mein Einstieg hier war nicht ganz einfach, Czar war nicht erfreut dass mit mir ein weiterer Wallach in der Gruppe ist und so gab es zwischen uns ordentliche Auseinandersetzungen. Da wir beide im Geiste gleich groß sind, habe ich vorübergehend meine eigenen 4 Wände bekommen. Die Kinder schwärmen alle von meinem sanften Trab und Galopp, sie sagen es ist auf mir wie auf einer Wolke zu reiten.

Czar

Czar

auf Esperanza seit Oktober 2012

Angefangen habe ich mein Leben in Polen, dort bin ich geboren und habe meine ersten Lebensjahre in einer frei herumstreifenden Huzulenherde verbracht. Dann bin ich ins Mostviertel gekommen und habe inmitten einer riesigen Schafherde als alleiniges Pferd gewohnt. Mein Besitzer konnte mich aufgrund einer Wirbelsäulenverletzung dann nicht mehr reiten und hat einen neuen Platz für mich gesucht – so bin ich auf den Hof gekommen. Obwohl ich zwei Jahre keine anderen Pferde gesehen hatte, habe ich schon im Anhänger als ich gebracht wurde nach ihnen gerufen. Auch jetzt noch muss ich jedes Mal nach ihnen rufen wenn einer von der Herde fehlt – um ehrlich zu sein habe ich ziemliche Angst irgendwann wieder alleine zu sein, schließlich braucht ein Pferd andere Pferde um wirklich glücklich zu sein! Die Menschen finde ich ziemlich spannend, und momentan teste ich noch meine Grenzen aus…

Barclay

Barclay

auf Esperanza seit Juni 2010

Ich bin eine reinrassige Traber­stute und in Deutschland geboren, musste aber oft meine Besitzer wechseln. Kein Wunder also, dass ich einige Zeit gebraucht habe, mich auf Esperanza heimisch zu fühlen. Kaum zu glauben, dass ich diesmal für immer bleiben darf! Ich habe ordentlich Pfeffer im Hintern und liebe es bei Ausritten richtig Gas zu geben!

Wibe

Wibe

auf Esperanza seit Dezember 2008

Ich komme von Reinsberg – meine Besitzer dort hatten keinen Platz mehr für mich, weil ein anderes Pferd kommen sollte. Martina wurde angerufen und ist sofort gekommen, um mich zu sehen und voilà, hier bin ich! Unwiderstehlich, groß, kräftig, sensibel und total verschmust. Zum Glück hat mich die Herde hier schnell und gut aufgenommen!

Lara

Lara

auf Esperanza seit 2000

Bevor ich mit Nelson auf den Hof von Esperanza gekommen bin, waren wir im oberösterreichischen Innviertel bei einer Familie. Die Kinder dort wurden älter und hatten plötzlich ganz andere Interessen. So kamen wir auf Esperanza. Wir waren recht ungezogen, aber mittlerweile ist das gar kein Thema mehr: Ich bin superbrav und sehr verschmust!

Nelson

Nelson

auf Esperanza seit 2000

Weil wir nicht gut erzogen waren, machten Lara und ich Zwischen­station bei einem Horsemanship­hof. Das war gar nichts für mich! Ich bin eben sehr individuell, ein bisschen eigensinnig. Wenn man das akzeptiert, bin ich aber ein super Freund.