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Esperanza – Zentrum für tierunterstützte Pädagogik
Zimmerau 5, Oberndorf an der Melk
www.esperanza.at, +43-(0)7483-7720, info〈at〉esperanza.at

Unsere Schafe

Unsere Schafe
Die Enten
Die Katzen
Die Hunde
Die Alpakas
Die Esel
Die Pferde
Die Ziegen
Die Schweine
Die Schafe
Die Wellensittiche
Die Meerschweinchen
Die Hühner
Die Schildkröten


Unsere Schafe

Wie die Ziegen und Hunde gehören Schafe zu den ältesten Haustieren der Welt. Sie wurden bereits vor etwa 9000 Jahren domestiziert und liefern den Menschen seither Wolle, Milch und Fleisch. Diese robusten und eher anspruchslosen Tiere können die meiste Zeit des Jahres über im Freien leben. Selbst bei starkem Regen bleibt ihre schützende Unterwolle immer warm und trocken. Einmal im Jahr, meistens im April oder Mai, werden sie geschoren und von ihrem Pelz befreit. Die wertvolle Schafwolle ist auch atmungsaktiv und schmutzabweisend.

Im Herbst paaren sich die Schafe und im darauf folgenden Frühling bringt das Muttertier ein oder zwei Lämmer zur Welt. In der Schaffamilie nennt man weibliche Schafe auch „Aue“, die viel größeren männlichen Tiere „Bock“ oder „Widder“ und Jungschafe werden nicht nur als „Lamm“, sondern auch als „Jährling“, „Zutreter“ oder „Zibbe“ bezeichnet. Ein kastrierter Widder heißt „Hammel“.

Wie die Kühe sind Schafe Wiederkäuer und wie die Pferde sind sie Herden- und Fluchttiere. Auch wenn ihre Friedfertigkeit und ihre Geduld sprichwörtlich geworden sind, so ist es doch alles andere als ratsam, einer Schafherde in die Quere zu kommen, wenn sie in Panik gerät. Schafe sind auch keineswegs dumm. Manche sind sogar überaus kreativ und feinfühlig. Sie beweisen uns jeden Tag wieder, dass Schafe durchaus rasch lernen können und kleine Veränderungen schnell zu ihrem Vorteil nutzen.

Zoologisch gesehen gehören sie zur Klasse der Säugetiere und zur Familie der Hornträger (auch wenn manche Schafe – je nach Rasse – oft gar keine Hörner tragen). Sie erreichen ein Alter von zehn bis zwölf, höchstens aber 20 Jahren.
 

Orange

Orange

auf Esperanza seit November 2016

Ich bin als junge Gefährtin für Sunny auserwählt worden und deswegen hier am Hof eingezogen. Mich erkennt ihr an meiner schönen dunkelbraunen Farbe und meiner Menschenliebe.


Anna

Sunny

auf Esperanza seit Oktober 2015

Ich bin die jüngste in unserer wolligen Truppe und bin wirklich leicht zu erkennen: ich hab ganz kräftige Schenkel und eine ordentliche Statur. Mein jugendlicher Übermut bringt die Ruhe und Ordnung ab und zu durcheinander, ich find´s große Klasse! Nur grasen und wiederkäuen ist mir viel zu langweilig. Neugierig wie ich bin, beobachte ich alles und jeden der in und um unseren Stall herumspaziert. Also schau doch mal vorbei!


Anna

Anna

auf Esperanza seit ihrer Geburt

Ich bin die Tochter von Sissi und Siggi und hier auf Esperanza geboren. Was mich zu etwas Besonderem macht, ist der ”Harry-Potter-Blitz“ auf meiner Nase. Und dass ich den Tierpflegern gern auf ihrer Nase herumtanze: Denn wenn die mich fangen wollen, müssen sie sich ganz schön bemühen!

Flori

Flori

auf Esperanza seit seiner Geburt

Die Kinder von Esperanza haben meine Geburt am Hof mit erleben können. Das war ein aufregendes Ereignis für uns alle! Viele hier verwechseln mich mit meiner Mama Sissi, weil sie auch so eine schöne weiße Blässe hat wie ich. Aber ich bin doch viel größer und meine Wolle ist viel dichter! Also seht beim nächsten Mal bitte ganz genau hin.

Sissi

Sissi

auf Esperanza seit Dezember 2000

Ich kam als Junges aus der Herde des Wanderschäfers auf den Hof von Esperanza, weil ich zu schwach war, um mit der Herde mitzuziehen. Hier wurde ich mit dem Fläschchen aufgezogen.