Herzlich willkommen: Besuchen Sie uns an unserem Tag der offenen Tür!
Der Newsletter 3/12 von Esperanza


Themen im September 2012
E  Was hat das heurige Erntedankfest mit Esperanza zu tun?
S  Tiergestützte Sozialarbeit in Einrichtungen der Jugendhilfe
P  Professionalisierung in der tiergestützten Therapie
E  Entschleunigung – Ein Rückblick auf unsere Eselwanderung
R  Raben – unterschätzte Genies
A  Anders betrachtet
N  Neugierig auf unsere Esperanza-Fortbildungen im Jahr 2013?
Z  Zusätzliche Literatur
A  Achtung, ein echtlicher Hinweis



„Was hat das heurige Erntedankfest mit Esperanza zu tun?“

Ganz einfach: Es ist ein guter Grund, gemeinsam mit uns und unseren Freunden zu feiern! Besuchen Sie uns an unserem Tag der offenen Tür am 22. September 2012 und freuen Sie sich mit uns über 14 gelungene Jahre des Projekts „Hoffnung“. Für Unterhaltung und leibliches Wohl ist bestens gesorgt: Seien Sie bei der offiziellen Premiere unserer Band „Living Room“ dabei und genießen Sie das Schauspiel unserer Theatergruppe. Und natürlich gibt es auch wieder ein spannendes Programm für die Kinder. Ab 14:00 Uhr geht´s los! Wir freuen uns schon auf Sie!


Tiergestützte Sozialarbeit in Einrichtungen der Jugendhilfe

ist Thema einer Veranstaltung, die im Oktober in Deutschland stattfinden wird. Eine gelingende Mensch-Tier-Beziehung kann die Entfaltung vorhandener Lern- und Entwicklungspotenziale förderlich unterstützen. Tiere sind daher heute aus vielen Sozial- oder Pflegeeinrichtungen nicht mehr wegzudenken. Esperanza wird durch Martina Kotzina, eine der beiden Hauptreferentinnen, bei der zweitägigen Veranstaltung vertreten sein. Termin: 12. bis 13. Oktober 2012, Veranstaltungsort: Pilzhof Steidle, Dorfstraße 11 in 88682 Grasbeuren. Nähere Infos und Anmeldung unter: http://pae-ti.de/page2.html


Professionalisierung in der tiergestützten Therapie

ist das Motto des 6. internationalen TAT-Symposiums, das von 19. bis 20. Oktober 2012 in Wien stattfinden wird. Ziel des Symposiums ist es, durch Professionalisierung im Bereich der tiergestützten Arbeit Klarheit und Definitionen zu schaffen und Anwendungsformen zu vereinheitlichen. Tiergestützte Einsatzbereiche und deren wissenschaftliche Erforschung sollen so unterstützt und weiterentwickelt werden. Das Symposium sieht sich als weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur internationalen wissenschaftlichen Anerkennung der tiergestützten Arbeit und bietet die europaweit einmalige Option der Vernetzung zwischen Theorie und Praxis. Auf dem Programm stehen zahlreiche Vorträge und Workshops. Termin: 19. und 20. Oktober 2012, Veterinärmedizinische Universität Wien, Veterinärplatz 1, 1210 Wien, Hörsaal A (Gebäude FA). Nähere Infos unter: www.tierealstherapie.org/symposium_2012.php


Entschleunigung – Ein Rückblick auf unsere Eselwanderung

FAnfang Juli haben wir heuer erstmals mit unserer Eselherde eine längere Trekking-Tour gemacht. Die Tour führte uns über Wiesen und durch Wälder bis in die Steiermark zum Erlaufsee und nach Mariazell und wieder zurück zu unserem Hof. In 10 Tagen erkundeten wir unsere Region im Eseltempo. Tägliche Wegstrecken von ca. 10 bis 20 Kilometern, Übernachtungen unter dem wunderbaren Mostviertler Sternenhimmel, Kochen am Feuer, die herzliche und unkomplizierte Gastfreundschaft der MostviertlerInnen, unser gemeinsames Sein mit Tier und Natur genießen – das alles ist uns in bester Erinnerung und lässt uns sagen: Nächstes Jahr wieder, dann aber länger! Für alle, die gerne dabei gewesen wären, gibt es auf unserer Website zum Trost ein paar Fotos von unserer Tour: www.esperanza.at/de/00_esperanza/news/120819.html


Raben – unterschätzte Genies

Rabenvögel – und insbesondere Krähen – zählen in unseren Breitengraden zum gewohnten Anblick. Nicht immer sind sie uns Menschen allerdings ganz geheuer – nicht zufällig tauchen sie in zahlreichen Sagen und Mythen auf – obwohl sie uns als Kulturfolger in Vielem sehr ähnlich sind. Oft sehen wir Menschen in der Krähe jedoch nach wie vor nur den düsteren Schwarzrock, der sich an verwesenden Tierkadavern zu schaffen macht. Krähen und Raben sind äußerst intelligente Tiere und haben ein größeres Gehirn als andere Vögel, mit Ausnahme der Aras. Und im Verhalten ähneln sie eher Primaten als Vögeln. Krähen sind vernunftbegabt und verfügen über ein außergewöhnliches Gedächtnis. Sie leben in einem hoch entwickelten sozialen Verbund und haben sogar Bestattungsriten. Und sie sind ausgesprochen begabt. Die absolut sehenswerte ARTE-Dokumentation „Raben – unterschätzte Genies“ beobachtet die Vögel in ihrem natürlichen Lebensumfeld und erläutert ihre Verhaltensweisen. Also unbedingt anschauen und staunen: www.youtube.com/playlist?list=PL1960D8264A50044E


Anders betrachtet

Als Autistin sieht die Amerikanerin Temple Grandin Tiere anders als sogenannte „normale“ Menschen. In ihrem Buch „Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier“ bietet die Professorin für Tierwissenschaften Einblicke in ihre Einsichten über das Verhalten von Tieren und zieht Parallelen zu ihrer eigenen Wahrnehmung der Welt. Eine lohnende Lektüre für alle, die Tiere einmal mit anderen Augen betrachten und gleichzeitig mehr über Autismus erfahren wollen. Temple Grandin und Catherine Johnson: Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier. Ullstein Verlag, Berlin, 6. Auflage 2010.


Neugierig auf unsere Esperanza-Fortbildungen im Jahr 2013?

19. April 2013: In Modul 1 „Einführung in die tierunterstützte Pädagogik“ mit Martina Kotzina können Sie sich mit der Theorie der tierunterstützten Pädagogik vertraut machen und anhand von einigen Fallbeispielen ein tieferes Verständnis für alltägliche Chancen und Hürden in diesem Berufsfeld gewinnen.

20. und 21. April 2013: In Modul 2 „Tiertraining“ mit Cornelia Drees erfahren Sie mehr über die vielen Fettnäpfe, die zwischen Mensch und Tier stehen und wie man einige davon vermeidet. Außerdem erhalten Sie Informationen darüber, wie und wann man den Tieren die richtigen Angebote und Lust auf Zusammenarbeit macht.

4. und 5. Mai 2013: In Modul 3 „Das Esperanza-Prinzip in seiner praktischen Anwendung“ mit Franz Prenner und Martina Kotzina werden Sie in die Grundlagen des „Natural Horsemanship“ eingewiesen. Gemeinsam verdeutlichen wir, wie sich diese Methode mit den Anliegen und Inhalten der tierunterstützten Pädagogik verbinden lässt. Nähere Infos zu den einzelnen Modulen und den „handelnden Personen“ gibt´s unter: www.esperanza.at/de/04_ausbildung/fortbildung01.html


Zusätzliche Literatur

„Tierische Sozialarbeit. Ein Lesebuch für die Profession zum Leben und Arbeiten mit Tieren“ von Jutta Buchner-Fuhs und Lotte Rose (Hg.). Zum Inhalt: Tiergestützte Praxisansätze stoßen in der Sozialen Arbeit und Pädagogik auf großes Interesse. Tiere werden zur Herstellung eines therapeutischen Milieus und in diagnostischen und heilenden Prozessen eingesetzt. Oftmals erscheinen sie als die besseren Helfer. Wenig entwickelt sind eine kritisch-wissenschaftliche Distanz und das Wissen zu den vielschichtigen, auch problematischen Facetten der Mensch-Tier-Beziehung. Das interdisziplinär angelegte Buch mit Texten aus der Sozialen Arbeit, Sozialgeschichte, Kulturanthropologie, Soziologie, Psychologie und Heilpädagogik liefert einen wichtigen Beitrag, um die Mensch-Tier-Beziehung als paradoxes lebensweltliches Alltagsphänomen und pädagogisches Feld für Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit und Pädagogik in den fachlich-reflexiven Fokus zu rücken. Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien, Wiesbaden 2012.


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IMPRESSUM
Medieninhaberin: ESPERANZA, Mag. Martina Kotzina

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