Weihnachten: Das Warten hat bald ein Ende.
Der Newsletter 4/12 von Esperanza


Themen im Dezember 2012
E  Esperanza auf dem Oberndorfer Adventmarkt
S  Schutzbedürftig: Das Tier an sich
P  Pferdezuwachs auf unserem Hof
E  Essen Sie gern Suppe?
R  Rückblick: Das war der Tag der offenen Tür 2012
A  Ausgezeichnet! Esperanza ist Green Care Pionierbetrieb
N  Noch Plätze frei: Esperanza-Fortbildungen im Jahr 2013
Z  Zusätzliche Literatur - diesmal mit Beiträgen von Esperanza!
A  Achtung, ein echtlicher Hinweis



„Esperanza auf dem Oberndorfer Adventmarkt“

Auch dieses Jahr sind wir wieder mit unseren selbstproduzierten Besonderheiten auf dem Adventmarkt unserer Heimatgemeinde anzutreffen. Diesmal haben wir feine Seifen für Sie hergestellt. Kommen Sie an unseren Stand, wärmen sich mit leckerem Punsch und stärken Sie sich mit unseren selbstgemachten Engelslocken. Wir freuen uns auf Sie! Wo: in Oberndorf an der Melk. Wann: am 15. und 16. Dezember 2012, jeweils ab 9:00 Uhr (Open End)


Schutzbedürftig: Das Tier an sich

1. Buchtipp. Tierschutz neu denken: Würde, nicht nur Leid vermeiden. Es gehört mittlerweile zu unserer Alltagsmoral, dass zumindest jene Tiere, die uns etwas angehen, zu schützen sind. Auf der Grundlage dieses auch gesetzlich verankerten Common Sense ist die Auseinandersetzung mit der konkreten Verantwortung gegenüber Tieren in eine neue Phase gelangt: Stilprägend in der Tierschutzdebatte waren bislang Prinzipien, die die Vermeidung von Leid, Schmerzen und Schäden zum Ziel hatten. Gegenwärtig rücken jedoch zudem Begriffe wie „Würde der Tiere“, „Mitgeschöpflichkeit“, „Integrität“ und „Tierrechte“ in den Vordergrund. Damit richtet sich Tierschutz nicht mehr allein am biologischen Organismus aus. Ziel des Buches ist es, Bezugspunkte des verantwortlichen Umgangs mit Tieren aufzuzeigen und aus der Sicht relevanter wissenschaftlicher Disziplinen systematisch zusammenzustellen. Herwig Grimm & Carola Otterstedt: „Das Tier an sich: Disziplinenübergreifende Perspektiven für neue Wege im wissenschaftsbasierten Tierschutz“. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, 2012, 388 S., ISBN-Nr. 978-3525404478

2. Auch im Positionspapier zu „Haltung und Einsatz von Tieren im Rahmen der Tiergestützten Intervention“ geht es um den Schutz von Tieren. Wenn Sie die Forderungen des Papiers unterstützen wollen, können Sie das hier tun: www.buendnis-mensch-und-tier.de/pages/forschung/positionspapier.htm


Pferdezuwachs auf unserem Hof

Wir haben einen Neuzugang: Czar, ein 7-jähriger Huzule, kommt ursprünglich aus Polen, lebte dann in einer Wildherde im Kremstal und kam mit vier Jahren zu unserem Vorbesitzer, der ihn aus persönlichen Gründen nicht mehr behalten konnte. Czar ist ein ausnehmend sozialer Wallach, der ganz nach Huzulenart gelassen und freundlich auf unsere Herde zugegangen ist und entsprechend gut aufgenommen wurde, Verliebtheiten und schnell geschlossene Freundschaften inklusive.
Huzulen wurden in den Nachfolgestaaten der k. k. Monarchie schon immer als wertvolle Pferderasse gefördert. Als eine vom Aussterben bedrohte, erhaltenswerte Pferderasse werden sie im Genreserveprogramm der österreichischen Bundesregierung (ÖPUL/ÖNGENE) geführt.
Übrigens: Wer noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für Tierliebhaber ist – wie wär´s mit einer Tierpatenschaft bei Esperanza? Nähere Infos dazu gibt´s unter www.esperanza.at/de/05_herz.html


Essen Sie gern Suppe?

Möchten Sie sich und Ihre Familie gesund und hochwertig ernähren, auch wenn Ihnen oft die Zeit fehlt, sich selbst an den Herd zu stellen? Meiden Sie konventionelle Fertigprodukte aus industrieller Fertigung aufgrund ihrer Zusatzstoffe? Ernähren Sie sich vegetarisch oder haben Sie eine Lebensmittelunverträglichkeit? Essen Sie gern Suppe? Wenn Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten, dann sollten Sie sich das Angebot von DonauGarten einmal genauer ansehen: Die wöchentlich wechselnde Auswahl an feinen Suppen und ausgezeichneten Marmeladen können Sie sich (je nach Wohnort) auch bequem nach Hause zustellen lassen! Mehr dazu unter http://donaugarten.at/


Rückblick: Das war der Tag der offenen Tür 2012

Am 22. September haben wir für unsere FreundInnen und interessierte BesucherInnen Tür und Tor geöffnet, um mit ihnen einen angenehmen Tag mit anregenden Gesprächen, freudigen Wiedersehens-überraschungen und fröhlichen Augenblicken zu verbringen. Diesjähriges Highlight war - neben unserer traditionellen Theateraufführung - die Premiere unserer Hausband „Living Room“. Das Können der Sängerinnen hat so manchen beeindruckt und niemanden unberührt gelassen! Fortsetzung wird wohl folgen… Wenn Sie diesmal unseren Tag der offenen Tür versäumt haben, merken Sie sich am besten gleich den Termin fürs kommende Jahr vor: Wir feiern unser 15-Jahresfest am 8. Juni 2013! Und für alle, die das nicht erwarten können, gibt es hier einige fotografische Eindrücke vom diesjährigen Fest: www.esperanza.at/de/00_esperanza/news/120922.html


Ausgezeichnet! Esperanza ist Green Care Pionierbetrieb

Am 26. Oktober 2012 wurde Esperanza als einer von zwei vorbildhaften niederösterreichischen Pionierbetrieben von Agrarlandesrat Stephan Pernkopf und der Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer NÖ, Theresia Meier, mit einer Green Care-Hoftafel ausgezeichnet: „Wir möchten mit den Hoftafeln jene niederösterreichischen Betriebe auszeichnen, die den Green Care-Gedanken mustergültig im Betriebsalltag umsetzen und Pionierleistungen vollbringen. Durch diese ersten sichtbaren Standorte auf unserer Green Care-Landkarte können wir noch mehr Menschen für dieses wichtige Zukunftsthema gewinnen“, so Meier.

„Green Care“ ist ein Pilotprojekt der Landwirtschaftskammer Wien mit Unterstützung von Bund, Land und Europäischer Union. Das Projekt erweitert die herkömmliche landwirtschaftliche Produktpalette der LandwirtInnen um pädagogische, therapeutische und pflegerische Produkte sowie soziale Arbeit und leistet damit einen Beitrag zu Bildung und Gesundheit der Stadtbevölkerung. Das Wiener Pilotprojekt läuft bis zum Jahr 2013, künftig soll Green Care österreichweit umgesetzt werden. Weitere Infos unter www.greencare-wien.at


Noch Plätze frei: Esperanza-Fortbildungen im Jahr 2013

19. April 2013: In Modul 1 „Einführung in die tierunterstützte Pädagogik“ mit Martina Kotzina können Sie sich mit der Theorie der tierunterstützten Pädagogik vertraut machen und anhand von einigen Fallbeispielen ein tieferes Verständnis für alltägliche Chancen und Hürden in diesem Berufsfeld gewinnen.

20. und 21. April 2013: In Modul 2 „Tiertraining“ mit Cornelia Drees erfahren Sie mehr über die vielen Fettnäpfe, die zwischen Mensch und Tier stehen und wie man einige davon vermeidet. Außerdem erhalten Sie Informationen darüber, wie und wann man den Tieren die richtigen Angebote und Lust auf Zusammenarbeit macht.

4. und 5. Mai 2013: In Modul 3 „Das Esperanza-Prinzip in seiner praktischen Anwendung“ mit Franz Prenner und Martina Kotzina werden Sie in die Grundlagen des „Natural Horsemanship“ eingewiesen. Gemeinsam verdeutlichen wir, wie sich diese Methode mit den Anliegen und Inhalten der tierunterstützten Pädagogik verbinden lässt. Nähere Infos zu den einzelnen Modulen und den „handelnden Personen“ gibt´s unter: www.esperanza.at/de/04_ausbildung/fortbildung01.html


Zusätzliche Literatur - diesmal mit Beiträgen von Esperanza!

An dieser Stelle möchten wir Ihnen noch ein Buch empfehlen, in dem Sie u. a. Beiträge von unseren Kindern und Jugendlichen – und natürlich auch Fotos von Esperanza – finden: „Tiergestützte Pädagogik in Theorie und Praxis“. Aus dem Inhalt: Bildung als lebenslanger Entwicklungsprozess einer Person findet in der Auseinandersetzung mit ihrer sozialen und natürlichen Umwelt statt. Wertvolle Impulse für eine zeitgemäße Gestaltung von Bildungs- und Erziehungsprozessen erhält die Pädagogik durch die Teildisziplin der tiergestützten Pädagogik, denn:

· es eröffnen sich vielfältige Lernchancen, für Kinder und Jugendliche.
· sie schärft den Blick der Erziehungsverantwortlichen für Kind-Umwelt-Zusammenhänge.
· sie kann ein Baustein integrativer/inklusiver Gesamtkonzepte sein und die berufliche Integration von jungen Menschen unterstützen.
· sie fordert zur Umgestaltung (vor-)schulischer Bildungseinrichtungen in Lern-, Erfahrungs- und Gestaltungsorte auf.
· sie greift das in unserer Gesellschaft bestehende Mensch-Tier-Verhältnis auf und leistet damit einen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung.
· sie motiviert Lehrende und Lernende, verantwortungsbewusste (Mit-)Gestalter unserer heutigen Lebenswelt zu sein.

Herausgeberin: Inge A. Strunz, Schneider Verlag, 265 S., ISBN-Nr. 978-3-8340-1166-4. Das Buch erscheint im Jänner 2013.


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IMPRESSUM
Medieninhaberin: ESPERANZA, Mag. Martina Kotzina

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© ESPERANZA – Zentrum für tiergestützte Pädagogik
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